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Gastroskopie (Magenspiegelung)

Bei einer Magenspiegelung werden mit einem dünnen Endoskop (Gastroskop) die Speiseröhre, der Magen und ein Teil des Dünndarms untersucht.

Wann ist eine Magenspiegelung sinnvoll?

  • Längeranhaltendes Sodbrennen
  • Unklare Schluckbeschwerden
  • Unklare Bauchschmerzen
  • Unklare Blutarmut (Anämie)
  • Abklärung einer Bakterienbesiedlung des Magens (Helicobakter)
  • Sicherung eines Magengeschwürs oder einer Magenschleimhautentzündung
  • Verlaufskontrolle beim Magengeschwür
  • Krebsvorsorge

Wie funktioniert eine Magenspiegelung?

Die Untersuchung dauert in der Regel nur wenige Minuten und ist nicht schmerzhaft. Der Rachen wird mit einem lokalen Betäubungsmittel örtlich betäubt. Auf Wunsch kann auch eine "Schlafspritze" gegeben werden.

Bei Gabe einer so genannten Schlafspritze dürfen Sie nach der Untersuchung für den Rest des Tages kein Fahrzeug mehr steuern!

Es ist daher sinnvoll, dass Sie sich von jemandem zur Untersuchung begleiten bzw. abholen lassen.

Für eine optimale Untersuchung des Magens muss dieser frei von Speiseresten sein. Daher darf 6 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr gegessen oder getrunken werden.

Das Gastroskop wird dem liegenden Patienten über den Mund in die Speiseröhre und weiter in den Magen bis in den Zwölffingerdarm geschoben. Über eine kleine Kamera am Ende des Gastroskops können wir am Monitor die Untersuchung verfolgenden. Zusätzlich können wir durch Arbeitskanäle im Gerät bei Bedarf Gewebeproben entnehmen. Die Gewebeentnahme ist völlig schmerzfrei. Diese werden dann in einem speziellen Labor genau untersucht. Durch die Gewebeproben kann die Besiedlung von Bakterien (z.B. Helicobater pylorii), eine Entzündung oder ein Tumor gesichert werden.

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